Khabarelli – immer noch effektiv!
Text und Fotos: Ulrich Klocke
(Tori: Malte Klocke / Uke: Florin Petrehele)
»Khabarelli« ist in der Diskussion. Viele Spitzenkämpfer fragen sich, ob man nach Einführung der neuen Regeln, diesen Wurf überhaupt noch ansetzen kann, ohne das Risiko in Kauf zu nehmen, direkt mit einer Disqualifikation aus dem Turnier zu fliegen.
Unsere Lehrserie soll zeigen, dass der Khabarelli nach wie vor eine sinnvolle Ergänzung zu zahlreichen Techniken sein kann, auch wenn der Krafteinsatz aus dem Spielbein nicht mehr so effektiv wie zuvor auf den Gegner übertragen werden kann.
Malte hat in Ai-yotsu (gleiche Griffauslage) ans Florins Kopf vorbei (Bild 1) auf dem Rücken in den Gürtel und mit der linken Hand am Knie in die Hose gefasst (Bild 2) und ihn dann von vorne mit dem Bauch, dem rechten Oberschenkel und Zug mit der rechten Hand am Gürtel angehoben.





- engen Kontakt Bauch-Bauch
- Unterlaufen des Gegners von vorne aus gut gebeugtem Standbein
- Kein Umschlingen des Spielbeins
Entnommen aus: JUDO-Sport-JOURNAL, Nr. 35/36, Seite 48, Verlag Dieter Born, Bonn, 2003.
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